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Freitag, 27. April 2018

Girl Cave

Seit Jahren schon ist die Welt im Serienhype. Netflix, Amazon Prime und Co. machen ein Geschäft wie nie zuvor, eben „Netflix&Chill“ statt Kino mit Popcorn.
Ich selbst bin mit Serien aufgewachsen. „Meine peinlichen Eltern“, „Baxter“, „Sturmfrei“ und noch unzählige Kinder- und Jugendserien auf Kika haben mich und meine Sehgewohnheiten geprägt.
Mit ca. zwölf bin ich dann auf die gängigen Sitcoms die bei Prosieben rauf und runter laufen gekommen. Und hängen geblieben. „How I met your mother“ ist bis heute eine meiner Lieblingsserien.
Egal ob abc, HBO, BBC oder Netflix es existieren unzählige geniale Serien, und vielleicht widme ich diesen Perlen mal einen anderen Post. Was viele nicht wissen: auch auf You Tube gibt es erfrischende deutsche Miniserien.
Heute möchte ich über „Girl Cave“ reden, eine Serie über drei Mädels von 16 Jahren in einer ganz gewöhnlichen Deutschen Kleinstadt, Julija, Caro und Zada, die vielleicht nicht ganz normal sind. Okay, nicht nur vielleicht. Aber das macht die drei auch so sympathisch und real.
In den acht Folgen je ca. zwölf Minuten geht es um die erste Liebe, Cosplay, Abenteuer, Schule, Gitarrenstunden, Familie, Zocken, Erwachsenwerden, Fanfictions und ganz besonders um Freundschaft.
Julija ist die meiste Zeit ihrer Kindheit ohne ihre Mutter aufgewachsen, und das war auch eigentlich ganz okay, sie war eben nicht für das Familienleben geschaffen, sie wollte frei sein. Als ihr Vater Julija jedoch mitteilt, dass ihre Mutter gestorben ist, hinterlässt sie ihrer Tochter eine Art Notizbuch voller komischer Lebenstipps. Doch Julija, Caro und Zada lassen sich nicht abschrecken, und jede Folge widmet sich einem dieser seltsamen Tipps. Mal sollen sich die Mädels mit ihren Omas beschäftigen, mal zunehmen, und ein anderes Mal werden Haschbrownies gebacken. Mit viel Selbstironie, aber auch Situationskomik wachsen die drei besser zusammen und lernen mehr über sich selbst und das Leben.
Die drei Jungschauspielerinnen spielen ihre Rollen sehr authentisch, die Dialoge sind erfrischend realistisch, und ich kann mich mit allen drei Protagonisten sehr gut identifizieren und ich denke das kann jeder, der wenigstens ein bisschen nerdig ist und einmal jung war. Caro und Zada erinnern mich zudem SEHR an meine beiden besten Freundinnen, insgesamt kann ich mich aber in allen dreien wiederfinden. Es gibt zwar einige Cringe-Momente, aber so ist eben das Leben.
Leider wird es wohl keine zweite Staffel mehr geben, was ich sehr schade finde, denn Julijas Notizbuch ist noch voller verrückter Ideen, aber wenigstens ist die Serie in ihrer Kürze sehr schön anzusehen, sogar, wenn man möchte, an einem Abend.
Auf dem YouTube Kanal „Girl Cave“ sind nicht nur die Folgen selbst zu finden, sondern auch sehr lustige Spezials und Making-Offs.



Wenn ihr also nach einer kleinen Serie für 1. Mai zur Ausnüchterung sucht, bedient euch, ich meinerseits werde mich in meiner ganz persönlichen „Girl Cave“, meinem Zimmer, verkriechen, und ein paar andere Welten abtauchen, vielleicht erzähle ich nächste Woche von einer ;)

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